Manchmal sind wir für alle anderen da, hören zu, trösten, helfen und versuchen, es jedem recht zu machen. Aber wann sind wir eigentlich für uns selbst da?
Im Alltag passiert es schnell, dass wir uns selbst ein bisschen aus den Augen verlieren. Wir kümmern uns um unsere Familie, unsere Freundschaften, unsere Arbeit und all die kleinen Dinge, die erledigt werden müssen. Wir wollen niemanden enttäuschen, für andere da sein und alles unter einen Hut bekommen.
Doch zwischen all den Erwartungen und Verpflichtungen vergessen wir manchmal den wichtigsten Menschen in unserem Leben: uns selbst.
Du darfst dich selbst an erste Stelle setzen
Für sich selbst da zu sein, bedeutet nicht, egoistisch zu sein. Es bedeutet, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und sich selbst dieselbe Liebe, Geduld und Aufmerksamkeit zu schenken, die man auch anderen entgegenbringt.
Du darfst Nein sagen, wenn dir etwas zu viel wird. Du darfst eine Pause machen, auch wenn noch nicht alles erledigt ist. Du darfst deine Meinung ändern, Abstand nehmen oder einen Tag einfach nur für dich nutzen.
Du musst nicht immer funktionieren. Du musst nicht immer stark sein. Und du musst es auch nicht jedem recht machen.
Du bist nicht erst dann wichtig, wenn du alles für andere getan hast. Du bist auch wichtig, wenn du einfach nur für dich selbst da bist.
Lerne, dir selbst zuzuhören
Oft wissen wir ganz genau, was unsere Lieblingsmenschen brauchen. Wir merken, wenn es ihnen nicht gut geht, hören ihnen zu und überlegen, wie wir ihnen helfen können.
Aber hören wir auch auf uns selbst?
Fragen wir uns, was wir gerade brauchen? Was uns glücklich macht? Was uns Energie gibt und was uns vielleicht schon viel zu lange Kraft kostet?
Manchmal brauchen wir keine große Veränderung. Manchmal reicht es, kurz innezuhalten und ehrlich zu uns selbst zu sein.
Vielleicht brauchst du gerade mehr Ruhe. Vielleicht möchtest du etwas Neues ausprobieren, eine Entscheidung treffen oder endlich etwas tun, das du schon lange aufschiebst. Vielleicht brauchst du auch einfach jemanden, der dir zuhört – und dieser Mensch darfst du selbst sein.
Kleine Dinge, mit denen du dir selbst etwas Gutes tust
Für dich selbst da zu sein, muss nicht bedeuten, dein ganzes Leben umzukrempeln. Oft sind es die kleinen Momente, die einen Unterschied machen.
Nimm dir bewusst Zeit für dich. Ohne schlechtes Gewissen und ohne das Gefühl, diese Zeit erst verdienen zu müssen.
Genieße kleine Glücksmomente. Ein guter Kaffee, ein Spaziergang, deine Lieblingsmusik oder ein gemütlicher Abend können manchmal genau das sein, was du brauchst.
Schreibe deine Gedanken auf. Was beschäftigt dich gerade? Worauf bist du stolz? Was möchtest du verändern?
Setze Grenzen. Du darfst dich von Dingen und Situationen distanzieren, die dir dauerhaft nicht guttun.
Feiere deine Fortschritte. Warte nicht immer auf die großen Erfolge. Sei auch stolz auf die kleinen Schritte, die niemand außer dir bemerkt.
Sprich liebevoll mit dir selbst. Du würdest eine gute Freundin nicht für jeden Fehler verurteilen. Versuche, dir selbst mit derselben Freundlichkeit zu begegnen.
Kaufe dir selber Blumen. Ich mach das einmal in der Woche & gebe sie in meine Lieblingsvase. Das macht mir so viel Freude.
Plane einmal im Monat ein Date mit dir selbst. Und mache es wirklich. Ich trage mir einen Tag im Monat in meinem Kalender als fixen Tag ein & dann mach ich spontan worauf ich gerade Lust hab.

Du musst nicht immer alles allein schaffen
Für dich selbst da zu sein bedeutet nicht, dass du niemanden brauchst. Wir alle brauchen Menschen, die uns unterstützen, auffangen und an uns glauben. Es ist vollkommen in Ordnung, um Hilfe zu bitten und dich jemandem anzuvertrauen.
Doch egal, wie viele Menschen dich begleiten: Du darfst lernen, auch selbst eine sichere Person für dich zu werden. Jemand, der dich nicht ständig kritisiert, sondern dich ermutigt. Jemand, der dir Fehler verzeiht und dich daran erinnert, dass du nicht perfekt sein musst.
Du wirst nicht jeden Tag gleich viel Energie haben. Es wird Tage geben, an denen du stolz auf dich bist, und andere, an denen du zweifelst. Beides gehört zum Leben dazu.
Wichtig ist, dass du dich selbst auch an den Tagen nicht vergisst, an denen es dir schwerfällt.
Dein Leben darf sich auch um dich drehen
Vielleicht ist heute ein guter Tag, um dich selbst wieder ein bisschen mehr in den Mittelpunkt zu stellen.
Nicht irgendwann, wenn alles erledigt ist. Nicht erst, wenn du deine Ziele erreicht hast. Und auch nicht erst, wenn alle anderen glücklich sind.
Sondern jetzt.
Frag dich einmal: Was würde ich heute tun, wenn ich mir selbst genauso viel Aufmerksamkeit schenken würde wie den Menschen, die ich liebe?
Vielleicht ist es eine kleine Sache. Vielleicht ist es eine Entscheidung, die du schon lange treffen möchtest. Vielleicht ist es einfach, dir selbst zu erlauben, einen Gang zurückzuschalten.
Du musst nicht jeden Tag Großes leisten, um wertvoll zu sein. Du darfst deinen eigenen Weg gehen, in deinem Tempo wachsen und dein Leben so gestalten, dass es sich für dich richtig anfühlt.
Denn am Ende geht es nicht darum, es allen recht zu machen. Es geht darum, ein Leben zu führen, in dem auch du dich wohlfühlst.

Sei für andere da. Liebe andere. Unterstütze andere. Aber vergiss dabei niemals dich selbst.
KI-Hinweis: Das Beitragsbild wurde für Lebensglimmer mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.


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